Ihr Werbevideo im digital Kino

B!Have bietet seit neuestem die Konvertierung Ihres Werbevideos in das DCP Format.

Wofür braucht man das DCP Format?

DCP – steht für Digital Cinema Package. Die Kinos mit digitalen Abspielern verwenden heute keine Filmrollen mehr, sie bekommen die Filme auf Festplatten im DCP Format. Der Projektor Server kann dieses Format lesen. Um die Werbung vorher abzuspielen kann der Vorführer nun eine Playlist erstellen, in der die Werbung voran kommt und im Anschluss der eigentliche Film.

Sie haben interesse, ihr Werbevideo kostengünstig in das DCP Format konvertieren zu lassen? Dann Kontaktieren Sie uns einfach und lassen sich ein Angebot machen.

Noch kein eigenes Video?

Sie würden gerne im Kino oder auf Werbemonitoren werben, haben aber noch kein eigens Werbevideo? Kein Problem! Wir kümmern uns gerne um Ihre Wünsche diesbezüglich. Machen Sie einfach einen Termin mit uns aus, bei dem wir Ihre Vorstellungen besprechen und diskutieren.

3ga zu mp3 Konvertieren leicht gemacht

In diesem Post möchte ich euch näher bringen, wie man, ohne irgendwelchen „pseudo“ Freeware Tools, seine 3ga zu mp3 umwandelt. Das Verfahren ist wirklich einfach und bedarf eigentlich auch nur eines OpenSource Tools mit dem Namen VLC Media Player, den man auf jeden Fall immer installiert haben sollte. Der VLC ist der Allrounder unter den Media Playern. Er spielt so ziemlich alle Formate ab, und kann eben diese auch Konvertieren, d.h. von einem Format in ein anderes Überführen. Nun wenn wir uns schon den VLC installiert haben, können wir unsere 3gp Dateien auch direkt in diesem abspielen. Was aber wenn wir die Dateien auf unseren MP3 Player übertragen, oder im MP3 fähigen Autoradio hören wollen? Dann müssen wir die Dateien in dieses Format bringen. Ich erläutere hier jetzt nur das konvertieren der 3ga Daten in das MP3 Format. Andere konvertierungen funktionieren aber Analog.

  1. VLC herunterladen und installieren
  2. VLC öffnen
  3. Im Menu auf Medien klicken und dort dann auf Konvertieren/Speichern. (Der Shortcut dazu ist CTRL+R)
  4. Auf dem Reiter Datei bei Dateiauswahl auf die Schaltfläche „Hinzufügen…“ Klicken und die gewünschte Datei auswählen.
  5. Neben der Schaltfläche „Konvertieren/Speichern“ auf den Pfeil nach unten klicken und „Konvertieren“ auswählen. (Oder den Shortcut ALT+C verwenden)
  6. In dem neu geöffneten Fenster steht als Quelle eure Quelldatei, bei Ziel wählt Ihr euren Zielpfad
  7. In Bereich Einstellungen wählt ihr bei Profil Audio – MP3
  8. Optional: Ihr könnt mit Klick auf das Einstellungen Symbol noch genauere Einstellungen vornehmen. So z.B. die Bitrate ändern. Diese ist Standardmäßig auf 128KB/s eingestellt. Dazu klickt ihr im Einstellungsfenster auf Audiocodec und gebt die gewünschte Bitrate ein. Ich würde nicht höher als 320KB/s gehen. Je höher desto größer die Zieldatei. Manche Wiedergabegeräte unterstützen Werte über 320KB/s nicht.
  9. Auf Start klicken. Im Hauptfenster von VLC bewegt sich nun der Wiedergabebalken und die Minutenanzeige. Das zeigt euch, an welchem Punkt eurer Datei sich VLC gerade befindet.
  10. Fertig ;). Wenn VLC am Ende der Datei angelangt ist, ist in eurem Zeilpfad die neue Datei vollständig vorhanden.

 

Ich hoffe die kurze Anleitung hat euch geholfen!

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Meteor JS Applicationen auf eigenem Server

In diesem Tutorial möchte ich zeigen, wie einfach es ist, seine Meteor JS App auf einem eigenen Server abzulegen. Dabei gehe ich kurz auf die Installation von NodeJS und MongoDB auf einem Debian System ein.

Was brauchen wir?

  • Einen Linuxserver mit Rootzugriff.
    • NodeJS
    • MongoDB
  • Eine Meteor JS App
  • (einen Kaffee / Tee / Energydrink)

 

Vorbereitung

Wir starten mit ein paar Vorbereitungen. Wenn ihr bereits ein aktuelles NodeJS sowie eine aktuelle Version von Mongo am laufen habt, könnt ihr dieses Kapitel überspringen.

Installation NodeJS

Zuerst benötigen wir ein paar Pakete. Diese installieren wir am einfachsten mit APT.

apt-get update
apt-get install g++ curl libssl-dev

Anschließend brauchen wir das aktuelle Paket von der NodeJS Homepage. Dazu führen wir folgendes auf der Kommandozeile aus:

cd /tmp
wget http://nodejs.org/dist/node-latest.tar.gz

Die erste Zeile bewirkt einen Ordnerwechsel ins Temporäre Verzeichnis.
Die zweite Zeile lädt das aktuelle stabile Package von der NodeJS Homepage.

NodeJS ist komprimiert, also müssen wir es nun entpacken. Mit dem folgenden Befehl entpacken wir es in das /tmp Verzeichnis.

tar -xzvf node-latest.tar.gz

Alternativ könnt ihr es auch in ein anderes Verzeichnis entpacken. Dafür muss aber das Verzeichnis existieren:

tar -xzvf node-latest.tar.gz -C /mein/Ordner

Nun wechseln wir in den entpackten Ordner:

cd node-v(versionsnummer)

Jetzt installieren NodeJS. Die drei Befehle bereiten das Paket für die Installation auf dem System vor und installieren es.

./configure
make
make install

Mit folgendem Befehl könnt ihr prüfen, welche Version ihr installiert habt:

node -v

Wir installieren auch gleich noch, wo wir schon dabei sind, den NodeJS Paketmanager npm.

curl http://npmjs.org/install.sh | sh

Installation MongoDB

Jetzt installieren wir unsere Datenbank. Zuerst machen wir die Paketquellen dem System bekannt. Die ersten beiden Zeilen fügen das Repository der Quellliste hinzu. Der dritte Befehl bewirkt ein Update des Paketquellencaches von Apt.

sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv 7F0CEB10
echo 'deb http://downloads-distro.mongodb.org/repo/debian-sysvinit dist 10gen' | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/mongodb.list
sudo apt-get update

Mit dem Befehl

sudo apt-get install mongodb-10gen

installieren wir Mongo und mit

sudo /etc/init.d/mongodb start

starten wir Mongo.

Meteor JS Paket installieren

Nun benötigen wir unsere Meteor JS App. Haben wir diese noch nicht gepackt, ist es jetzt Zeit dazu. Wir gehen also auf unseren Entwicklungsserver und packen unsere App:

meteor bundle meine_app.tar.gz

Die entstandene Datei muss jetzt auf den anderen Server transferiert werden. Habt ihr dort einen FTP laufen ist das wohlmöglich die schnellste Methode.
Jetzt also wieder entpacken

tar -xzvf meine_app.tar.gz

Wir haben nun einen Ordner namens „bundle“.
Wir müssen unserer App jetzt noch mitteilen, wo die Datenbank ist, und auf welchem Port sie hören soll und natürlich auch auf welche URL sie hören soll.

export MONGO_URL=mongodb://:@:/
export PORT=8080
export ROOT_URL=http://meinewunsch.url

Wir wechseln jetzt noch in den „bundle“ Ordner und starten die App

cd bundle
node main.js

Jetzt können wir wir prüfen ob unsere App reagiert.
Wir sprechen mit unserem Webbrowser die URL an also sowas wie http://meineIP:8080/
Den Zusatz „:8080“ da die App momentan auf dem Port 8080 hört.

Aber die IP bringt uns eigentlich jetzt herzlich wenig, und eigentlich wollen wir ja dem Surfer auch nicht zu muten, einen Port mit anzugeben. Daher bearbeiten wir jetzt noch unsere Konfigurationsdatei unseres Apachen für die Domain, auf der unsere App erreichbar sein soll.


  ServerName meteorapp.example.com
  ProxyRequests off
  
    Order deny,allow
    Allow from all
  

  
    ProxyPass http://localhost:8080/
    ProxyPassReverse http://localhost:8080/
  

Die Datei befindet sich in der Regel in „/etc/apache2/sites-enabled“.
Jetzt noch den Apachen neuladen und unsere App ist mit der Domain ohne Port-Zusatz erreichbar.
Dazu

/etc/init.d/apache reload 

in die Kommandozeile tippen und fertig.

Wenn unser Server aber nun neustarten wollen wir auch, dass unsere App neustartet. Dafür können wir ein npm Paket names forever verwenden.
Wir installieren dieses Paket mit npm:

npm install -g forever

Der folgende Befehl führt uns zum Ziel:

forever start main.js

Ich möchte noch erwähnen, dass Meteor JS ein äußerst interessantes Framework ist. Es befindet sich aber nach wie vor in der Entwicklung. Daher muss immer selbst auch auf Sicherheit geachtet werden. So ist es nicht unbedingt von Vorteil npm mit RootRechten zu installieren, da Pakete die damit installiert werden unterumständen Schadcode ins System schleusen könnten. Da dies aber nicht der Fokus dieses Tutorials ist gehe ich hier nicht weiter darauf ein.

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